Vondelpark – Jetlag Blue Version 22

Im Grunde nicht neu, aber ich hab die Guten verpasst. Die Sauna EP aus 2010 von Vondelpark ist fantastisch, sehr guter Sommersoundtrack und passend zum momentanen Wetter. Also ab in den Park, ab an die Alster, ab ins Grün, mit dem Sound in den Ohren.

Youth Lagoon – July

Das Youth Lagoon Album Year Of Hibernation ist perfekt für den Sommer, wirklich sehr schön, etwas melancholisch ohne einen runterzuziehen, eben eher warm als kalt. Bereitet einem ein sanftes Schmunzeln beim Hören…

Wer mir sagen kann, an wem mich insbesondere dieses Lied erinnert,  kriegt auch nen Eis oder so dafür. Die Stelle bei 3:03, wo er kurz die Stimme absenkt, erinnert mich wahnsinnig an einen Künstler, der mir aber partout nicht einfällt. Bei wem es auch klingelt und wer wohl möglich weis woher diese Assoziation kommt, sei gesegnet und solls mir sagen.

Washed Out – Eyes Be Closed

Huch, wie konnte ich es vergessen. Neues von Washed Out. So wie man ihn kennt, nur besser, erwachsener, durchdachter, pointierter, ausgereifter. Wenn ich das Selbe über das neue Album sagen werden kann, welches am 12. Juli erscheinen wird, bin ich schön glücklich. Aber irgendwie habe ich ein gutes Gefühl, auch weil Ernest Green, also Washed Out, nun bei Sub Pop ist und Ben Allen beim neuen Album seine Finger im Spiel hatte, und der hat schon sein Händchen bei Alben wie Halycon Digest von Deerhunter und Merriweather Post Pavilion von Animal Collective unter Beweis gestellt, 2 Alben, von denen ich viel halte.

2010

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1. Caribou – Swim

Das Album ist wohl mein Lieblingsalbum des Jahres, nicht nur das Lied Odessa habe ich rauf und runter und rauf gehört sondern das ganze Album war einfach in sich geschlossen wahnsinnig gut. Sehr innovativ und gekonnt hat Daniel V. Snaith aka. Caribou den Nerv des Zeitgeists getroffen und den Spagat hibekommen zwischen Pop, Electro und Experimental. Dabei erscheint kein Lied dahingeklatscht, sondern jedes einzige brilliert durch eigene Klangfarben die sich oft erst im Detail offenbaren. Hin zu kommt, dass das Werk nicht nur auf Platte funktioniert, sondern ebenso impulsiv und beseelt Live ist.

2 . Pantha Du Prince – Black Noise

Subtil, etwas melancholisch, düster, aber dennoch im Detail sehr harmonisch und vorallem vielschichtig. Auch wenn Stick To My Side einfach nen wahnsinniges Schmuckstück ist, darf man den Rest des Albums nicht untergehen lassen, da dadurch das ganze Album an sich sehr facettenreich und fantastisch wird.

3. Flying Lotus – Cosmogramma

Flying Lotus, harr, ein Künstler den ich dieses Jahr sehr zu schätzen gelernt hab. Die LP die er da rausgehauen hat ist einfach Gold wert, habe selten so eine innovative Scheibe gehört, sehr experimentell ohne dabei das gewisse Etwas an Pop aus den Augen zu verlieren. Bunt vermischen sich die interessantesten Klänge zu einem Gebilde, das erst nach einigem mal hören seinen Zauber entfaltet und einen schwer loslässt.

4. Deerhunter – Halcyon Digest


Dunkel, rauschig, flauschig, hell. Superb.

5. Baths – Cerulean


Irgendwas zwischen Trauer und Freude. Mit einer Kirsche oben drauf.

6. The Tallest Man on Earth – The Wild Hunt


Bob Dylan lässt grüßen.

7. MIT – Nanonotes


“Synthpop, 80er Elektro, Noiserock und Peterlicht.” funkioniert….

8 .Darkstar – North


Abgehackt, gesprengt  und zusammengesetzt zu einem präzisen, minimalistischen, musikalischen Mosaik.

9. Tocotronic – Schall und Wahn


Poetischer, erwachsener, düsterer, aber noch Tocotronic.

10. Free The Robots – s/t


Experimenteller Jazzelectro direkt aus dem Weltall. Wirklich!

12. Salem – King Knight


Noch nie was gehört, dass so schizophren ist, aber dennoch rund. Hier trifft Hip Hop auf Dark Metal auf Eletronica auf Satanisten und Engel.

13. Foals – Total Life Forever


Ein guter Schritt! Sind noch etwas wackelig auf den Beinen, aber es klappt schon ganz gut.

14. Wavves – King Of The Beach


König des Strandes, das stimmt. Guter Pop für Zwischendurch.

15. Twin Shadow – Forget


Überraschend gut.


Auch nicht zu verachten, also sowas wie “honorable mentions”:

Beach House – Teen Dream
Toro Y Moi – Causers Of This
The Radio Dept. – Clinging to a Scheme
Yeasayer – Odd Blood
Four Tet – There is Love in You
Warpaint- The Fool
Gonjasufi – A Sufi and a Killer

Und, wie sieht euer Jahr in Alben aus?

Hoch

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