Fantastic Mr. Fox – Black Acre Broadcast

Sehr zu empfehlene Compilation vom Black Acre Label. Unter anderem mit Hyetal, Fantastic Mr. Fox und Dark Sky.

Alt-j – Matilda

Das Album An Awesome Wave von Alt-j (Spotify Link) ist bisher eines der Besten des Jahres. Vom Einschlag des Albums erinnerts da doch irgendwie an das, was letztes Jahr The Tallest Man On Earth erreicht hat. Sehr zu empfehlen das Album, es hat eigentlich einen klassichen Touch irgendwie, im Sinne von Elementen, die man  bereits kennt, besonders die leichte Verzerrung der Stimme und den Einsatz der akustischen Gitarre. Dennoch tummeln sich manchmal versteckt und manchmal offensichtlich, Elemente aus R’n'B, Indie Rock und ein nicht zu unterschätzender Anteil Pop in dem Album. Im Grunde einfache Kost, die aber dennoch wohlüberlegt wirkt und einfach funktioniert. Von daher ist nichts falsch gemacht, es wirkt nicht abgestumpft und irgendwie auch Frisch ohne vom Boden abzuheben.

Hamburg: Phon.o

So. Jetzt aber zum wirklichen Zuckerstück der letzten Wochen und Tage. Das neue Phon.o Album “Black Boulder”, released unter 50Weapons, ist der Wahnsinn. Tatsächlich einer der besten elektro tunes die ich seit langem gehört habe. Erinnert an Moderat/Apparat, man hat auch ein sehr änliches Gefühl beim Hören, aber das ganze Album wirkt dennoch nicht unauthentisch, sondern trotzdem irgendwie frisch. Zwar nichts, was das Genre umkrempelt, aber in der Gesamtheit ist das Album dennoch überdurchschnittlich, wenn auch zusammengesetzt aus bekannten Elementen und Sounds. Ich wette auch meinen Arsch darauf, dass das ganze Ding live nochmal um einiges geiler ist. Und wie es das Schicksal so will, ist Phon.o dieses Wochenende auch  in Hamburg, und auch noch im sympatischsten Club der Hansestadt:
Sonntag, 27.6
Golden Pudel Club

Animal Collective – “Honeycomb” + “Gotham”

Fuck yes! Neues von Animal Collective. Deren Alben haben mich ja immer recht lange beschäftigt, deswegen freue ich mich schon sehr aufs neue Album. Oben der Player, der zwei neue Lieder zum Hören bereit hält.

Tropics – Nautical Clamor

So, jetzt muss ich glaub wieder nen bisschen was aufholen und nachholen. Vorallem will ich auf die B-Sides von Tropics aufmerksam machen, Nautical Clamor. Bis zu diesem Augenblick wusst ich nichtmal das es sich dabei “bloß” um sowas wie ne B-Side handelt, ich bin zufällig auf der Bandcamp Seite gelandet und muss sagen, das die ganze Chose sich nicht verstecken braucht. Vorallem Sleepless und Emerald haben es mir angetan, sehr detailverliebt, angenehm zu hören und irgendwie warm. Sowas zum Augenschließen und sich daran erfreuen, das die Sonne rot durch die Lider scheinen kann.

 

 

Bonobo – Black Sands

Bonobo – Black Sands

Bonobo – Eyesdown feat. Andreya Triana

Ich weis gar nicht wirklich wie das passiert ist, ich glaub ich konnte den Namen Bonobo nicht wirklich ernst nehmen und Leute, die sich mit Luftballons inszenieren find ich generell irgendwie whack. Hab deswegen trotz Empfehlungen einen Bogen um ihn gemacht, bzw. es immer irgendwie verdrängt. Aber fuck, das Album Black Sands ist ja mal übergut! Ein super Mix aus Downtempo, Elektro, mal Ambientmässig, mal mit gepaart mit der Stimme von Andreya Triana, mal sehr soulig, manchmal sehr jazzig, manchmal sehr elektrisch. Und das alles so unpatentiös und differenziert komponiert, das ich ihm das Bild mit Schlips und Ballon wohl verzeihen darf…

Atlas Sound – Parallax

Atlas Sound, also das Soloprojekt des Deerhunter Sängers und Frontmann Bradford Cox, hat es wieder geschafft. Parallax, das mittlerweile dritte “richtige” Album ist ein Grower, sehr hypnotisch, sehr subtil, etwas dunkel, aber wunderschön.

Atlas Sound – Terra Incognita

Atlas Sound – My Angel is Broken

Bombay Bicycle Club – How Can You Swallow So Much Sleep

Das neue Album von Bombay Bicycle Club funktioniert gut, ist zwar etwas bodenständiger als “I Had The Blues But I Shook Them Loose”, aber verliert dadurch nicht den Charme und die Stimmung, die BBC so ausmacht. An sich nen gelungenes Album, das ich in letzter Zeit doch recht gern höre. Im ganzen nicht mehr so poppig, aber das macht auch irgendwie gar nichts aus.

Sin Fang – Easier

So, war die letzten Wochen etwas faul, habe es aber auf die Reihe gebracht WordPress zu aktualisieren und alle möglichen Plugins endlich upzudaten. Die Stats funktionieren wieder und schau an, da sind immer noch Leute da draußen die ab und an auf diesen Blog stoßen, sehr löblich!

Von daher gibts jetzt nen bisschen Sommerswag auf die Ohren, um die letzten warmen Tage nochmal zu genießen. Undzwar ist die Rede von Sin Fang, früher bekannt als Sing Fang Bous, aber weil niemand das Bous richtig aussprechen konnte, verzichtete Sindri Már Sigfússon (der auch Gründer von Seabear ist) seit dem 2011 Release vom zweiten Album auf das Bous. Soviel dazu. Das besagte Album “Summer Echoes” kam bereits im März raus und ist an mir irgendwie vorbeigegangen, aber das macht nichts, weil das Wetter gerade viel besser zur Musik passt… manchmal etwas drückend, aber ohne zu erdrücken, eben schwül, ohne unangenehm zu sein, eher treibend, ab und an lockerts auch mal auf, oder es regnet. Aufjedenfall nicht langweilig.

 

Jamie Woon – Night Air

Für manche ist Jamie Woon der Retter des R’n'b, gekonnt mischt er Soul mit Dubstep Elementen. Mag sein. Funktioniert gut. Ja. Aber trotzdem geht mir der Hauch R’n'b nach wenigen mal Hören auf den Sack, keine Ahnung, ich weiß zwar das es durchaus gut ist, man kann es sich ab und zu geben, aber die Musikästhetik ist bei mir persönlich sehr inflationär. Nur das obige Lied mag ich auch auf Dauer.

Gang Gang Dance – Glass Jar

Das neue Gang Gang Dance Album ist recht gut geworden, hört sich am Stück an wie nen abgedrehtes Mixtape, aber nen ziemlich gutes. Mir gefällts, kann es durchaus empfehlen, oben der tolle Opener des Albums, unten der Cliffhanger. Viele Elemente die sich in dem Album zu einem harmonischen Guss vereinen, Luft zum atmen lassen und auch mal platz zum ausrasten geben.

Mein Lieblingslied von denen bleibt aber das unterschätzte First Communion, auch wenn Mindkilla ähnliches Potential aufweist.

Panda Bear – Tomboy (Stream)

Vermutlich DAS Album, auf das ich mich bisher am Meisten freue, ist zur Zeit komplett bei NPR im Stream. Bin grad schon ganz am Sabbern, hoffentlich hat sich das warten gelohnt.

Motoroma – Wind In Her Hair

So, langsam gehts an die neueren, intressanten Dinge. Vorallem hat mich in letzter Zeit Motoroma geflasht, sehr eingängige, schöne Musik, ohne abgedroschen zu wirken. Die Instrumente wirken wohl platziert, die Leute wissen, was sie machen. Aufjedenfall mehr als ich grad formulieren kann, irgendwie treffen sie einen Nerv bei mir, der reflexartig Wohlbefinden auslöst, wirklich tolle Musik, die wirkt. Das Beste: Das Album kann man gratis auf deren Homepage, die ich gerade nicht mehr wiederfinde, runterladen! Und auch hier!

Gil Scott-Heron and Jamie xx – NY is killing me

Auch nicht mehr das Aktuellste, aber , wie man so schön sagt, vollständigkeitshalber sollte es auch hier auftauchen. Dabei handelt es sich um eine Kollaboration zwischen Jamie “OH MEIN GOTT DAS IST DOCH BESTIMMT DER VON THE XX” XX und Gil Scot-Heron. Wie Toby zu sagen pflegte “das Album macht schon Spaß, irgendwie”.

Siriusmo – High Together

Werter Siriusmo hat in meiner Blogabstinenten Zeit ebenfalls sein Debut released, welches zugegeben recht gelungen ist. Ich mochte sein Zeug schon seit längerem und seine LP ist durchaus empfehlenswert. Zieht die Golfschuhe an und ab in den Club, denn ambivalente Kugeln glitzern gern golden.

Hab ihn auch letztens (chrmcrhm, vor nem Monat) in Plauen live gesehn. Das was ich noch in der Erinnerung hab ist zwar äußerst benebelt, aber es war durchaus noch soviel, das ich sagen kann, das es gut gewesen sein musste. Oder so. Ihr wisst schon.

Hoch

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